03.12.2017: Weihnachtskonzert in der Heilandskirche

Wir wünschen euch frohe Weihnacht, wir wünschen euch frohe Weihnacht und ein glückliches Jahr. Mit diesen Zeilen und weiteren amerikanischen weihnachtsliedern haben wir unsere Gäste zum 1. Advent in die Weihnachtszeit geschickt. Bei unserem Weihnachtskonzert haben wir dabei aber nicht nur diese fröhliche Weihnachtsstimmung verbreitet, sondern auch die in sich gekehrte und reflektierte Seite der Weihnachtszeit mit dem Stabat Mater von Pergolesi präsentiert. Wir danken dem Quartett, dass uns hierzu begleitet hat und freuen uns auf die nächsten Weihnachtskonzerte in der Heilandskirche.

07. Dezember 2016 Traumhafte Weihnachten in der Thomaskirche

Am am 7. Dezember 2016 sind wir bereits zum dritten Mal der Einladung vom Seniorenkolleg der Universität Leipzig gefolgt und haben die Thomaskirche mit Weihnachtsklängen gefüllt. Wir waren sehr aufgeregt, da dies der erste große Auftritt mit Michelle war. Zu unrecht es hat alles geklappt und es war für uns ein tolles Konzertgefühl. Das einstündige Programm war bunt gemischt wie man es von uns gewohnt ist. Wir haben von der Empore gesungen, was uns sehr viel Spaß bereitet hat. Es war durch und durch ein gelungenes Konzert und das Publikum war begeistert.

Wir danken dem Seniorenkolleg und freuen und auf das nächste Konzert.

 

„Spasiba bolshoe“ – „Vielen Dank“ sagen wir all denen, die unsere Konzerttournee nach Weißrussland möglich gemacht und die uns so herzlich empfangen haben! Wir hatten unglaublich ereignisreiche 7 Tage, die von viel Spontanität, Freude an der Musik, Dankbarkeit und Offenheit geprägt waren.

Unsere persönlichen Highlights waren unsere Begleiterin und „Ersatz-Mama“ Natasha, die immer zur Stelle war, der Auftritt auf der großen Bühne des Festivals der Kulturen in Grodno vor mehreren hundert Zuschauern und die Begeisterung der Mädchen des Musikkollegs über das tolle gemeinsame Konzert in Minsk. Und täglich grüßte das Murmeltier: Immer wieder wurden wir herzlich in Empfang genommen und haben bei Tee, Wurst und Schokolade die weißrussische Gastfreundschaft kennen gelernt.

Unser Dank gilt Kurt Hüffelmann vom Osteuropaverein Minden, dem IBB Dortmund und dem Goethe-Institut, die uns diese Reise erst möglich gemacht haben.

   

Wer mehr wissen möchte, für den schlagen wir hier unser Reisetagebuch auf: 

Dienstag 03.06.

       

  • Treffen und erstes Kennenlernen mit Azusa, unserer fröhlichen Pianistin, und Kurt Hüffelmann, dem Initiator und Organisator dieser Reise, am Berliner Hauptbahnhof.
  • Die Reise geht richtig los: Ab in den Warschau-Express!
  • Erstes Abenteuer überstanden: 3,5 Stunden an der polnisch-weißrussischen Grenze.
  • Nach 16 Stunden: Wir beziehen unser Quartier im Internat des Musikkolleg Grodnos.

 

Mittwoch 04.06.

  • aktuellste Nachricht aus Leipzig: Andreas ist gegen 8Uhr morgens Vater geworden, Mama und Tochter sind wohl auf
  • Erstes zufälliges Treffen mit Natasha, unserer ab diesem Zeitpunkt lieben Begleiterin, Übersetzerin und „Ersatz-Mama“ der nächsten Tage. Vielen Dank für diese Begegnung!
  • Das erste Mal sitzen wir zum Empfang bei Tee (wir werden lernen, dass es nicht das letzte Mal sein wird): Kennenlernen des Direktors des Musikkollegs Grodno Alexander Saladukhin.
  • Wir durften Mäuschen spielen: Führung durch das Musikkolleg und Lauschen bei Proben und Examensvorbereitung.
  • Letzter Schultag: Teilnahme an der Abschlussparty der Schüler des vierten Jahrgangs. Dort unser erster Auftritt mit einem Ständchen.
  • Die erste Probe mit dem Akademiechor: Mit einem fröhlichen „Guten Tag“ werden wir von den 15 Mädchen empfangen.
  • Kennenlernabend mit dem Chor: Wenn die Vokabeln ausgehen, hilft nur noch Singen und Tanzen.
  • Währenddessen bekommt Andreas mit viel Wurst und Wodka die weißrussische Gastfreundschaft zu spüren.

 

Donnerstag 05.06.

  • Das zweite Mal Tee: Wir werden dem stellvertretenden Gouverneur der Region Grodno vorgestellt.
  • Wir lernen Grodno kennen: Besichtigung des Puppentheaters. Stadtführung mit Besichtigung Synagoge, katholische, evangelische und zwei orthodoxe Kirchen.
  • Ein langer Probenabend mit dem Chor: Andreas hat die komplette musikalische Leitung übernommen und jongliert zwischen Chor und Orchester, zwischen Englisch und Italienisch.

 

Freitag 06.06.

  • Besuch der ambulanten Klinik für psych. und phys. kranke Kinder: Tee, Besichtigung und kleines Konzert.
  • Die Anspannung vor dem Konzert steigt: Probe mit Chor und Orchester.
  • Shopping mit „Ersatz-Mama“ Natasha: Kleider, Schuhe und Kosmetik als Mitbringsel – zum Glück ist noch Platz im Koffer!
  • Wir verbringen den Abend in der Grodnoer Innenstand: Abendessen und Eröffnungsparade beim Festival der Kulturen.
  • Es geht noch besser: Mitternachtsprobe für uns im Internat.

 

Samstag 07.06.

  • Die erste Gesamtprobe mit Chor und Orchester.
  • Immer spontan bleiben, denn: zwischendurch Einweihung der elektronischen Orgel im Musikkolleg. Auch wir dürfen sie singend einweihen.
  • „Holadie Holado“ und „Heiiiiidiii“: Auftritt im deutschen Hof auf dem Festival der Kulturen. Andreas gibt sein erstes Interview im weißrussischen Fernsehen.
  • Vor lauter Begeisterung ist die Tafel im Anschluss für uns gedeckt. Es gibt… Tee und Wurst.
  • Auftritt bei der Orgeleinweihung der einzigen evangelischen Kirche Weißrusslands  (bis zum letzten Stehplatz gefüllt). Im Publikum erspähen wir schon die ersten „Fans“, die wir von anderen Auftritten kennen.
  • Großes Highlight dieses ereignisreichen Tages: Auftritt auf der Hauptbühne beim Festival der Kulturen. Hunderte Menschen auf dem Sowjetplatz, jede schnappt sich ein Mikro und los geht’s mit Folklore und Klassik. Für uns die größte Bühne bisher!

 

Sonntag 08.06.

  • Durch Felder, Sümpfe und Wälder durchqueren wir Belarus bis nach Minsk. (Die Grundsteinlegung in Trostenez konnten wir leider nicht erleben.)
  • Stadtbesichtigung zu Fuß im Schnelldurchlauf und weiter zur Konzertstätte des IBB.
  • 1,5-stündiges Konzert unter der Leitung von Andreas beim IBB vor den Delegierten und Zeitzeugen: Standing Ovations, Zugabe, jede Menge Spaß beim Musizieren und überglückliche weißrussische Musikerinnen. Für uns alle ein Highlight!
  • 20 Personen auf 15 Quadratmetern: Als Dankeschön sind wir vom Orchester in das Hotelzimmer der Konzertmeisterin zum Feiern eingeladen.

 

Montag 09.06.

  • Führung durch das ehemalige jüdische Minsker Ghetto.
  • Bewegende Begegnung: Eine Zeitzeugin des Ghettos erzählt uns ihre Geschichte.
  • Nach Rückkehr aus Minsk schnell die letzten Dankeschön-Geschenke und Mitbringsel für die Abschiedsparty besorgen. Nach so viel empfangener Gastfreundschaft konnten wir einfach nicht mit leeren Händen kommen.
  • Abschiedsabend mit großen Emotionen, einigen Tränchen und gaaaaanz vielen Fotos. Sich von den Mädchen zu verabschieden, beinahe unmöglich.
  • Große Ehre: Patricia vertritt uns bei Wurst und Wodka in der offiziellen Runde der „Erwachsenen“ bei Direktor Saladukhin.

 

Dienstag 10.06.

  • Wir sind gerührt: Natasha wird uns über die Grenze nach Bialystok zum Bahnhof begleiten.
  • Mit Tränen in den Augen singen wir aus dem Zug noch ein Abschiedslied für Natasha, die uns noch ganz klein am Horizont vom Bahnsteig aus zuwinkt, während wir den Bahnhof verlassen.

 

 

 Vielen Dank für die Unterstützung!

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