10.05.2015: „Frauen laufen für Frauen“ und enchore läuft mit!

Erstmals gingen fünf unserer Sängerinnen beim 6. Leipziger Frauenlauf an den Start und liefen bei herrlichem Frühlingswetter für einen guten Zweck. Die 5 km lange Laufstrecke führte die Teilnehmerinnen dabei durch das idyllische Grün des Clara- und des Johannaparks hinein ins gründerzeitliche Musikerviertel (wie passend!) und wieder zurück. Die Stimmung auf und neben der Strecke war locker, entspannt und zugleich überwältigend enthusiastisch. Im Zielbereich bekam jede Läuferin zum Dank für ihren Einsatz eine Rose geschenkt. Die verbrannten Kalorien konnten beim anschließenden Grillen im Park mit leckeren Steaks und Würstchen auch gleich wieder aufgenommen werden. ;-) Bei dem Spendenlauf nahmen außer unseren Kehlchen insgesamt über 2.000 Frauen teil und somit trug jede einzelne zu einer beachtlichen Spende von insgesamt 13.000 € an das 1. Autonome Leipziger Frauenhaus bei.

04./05. Oktober 2014: Doppeldebüt in Windheim und Hannover

4. Oktober 2014: Und wieder einmal strahlte die Sonne, als sich „enchore“ nach Windheim aufmachte. Mit zwei Autos starteten wir gen Nordrhein-Westfalen. Für Anna Jancen und Claudia Städter war es die erste Tour mit uns. Schon die 4-stündige Fahrt wurde genutzt, um sich auf das Konzert am Abend einzustimmen. Aus dem Autoradio tönte eine alte „enchore“-Aufnahme, mit den Titeln des Abends. Einige steckten den Kopf nochmal in die Noten. Alles sollte klappen. In Windheim angekommen, begrüßte uns, wie schon in den Jahren zuvor, freundlichst die Familie Phillips in ihrem Hause. Bei Kaffee, Tee und Keksen wurden Neuigkeiten ausgetauscht und der Ablauf für das Konzert besprochen. Vom Esszimmer der Familie Phillips aus, kann man die kleine Kirche zu Windheim schon sehen. Kurze Zeit später standen wir zur Generalprobe in den andächtigen Gemäuern. Pünktlich 19:00 Uhr eröffnete Mirjam Phillips das Konzert mit einer kleinen Ansprache. Gespannt lauschte das Publikum, das wir sowohl mit sakralen Werken wie der „Missa in A“ von Joseph Gabriel Rheinberger, mit romantischen Titeln wie „Die Nonne“ von Johannes Brahms, mit weltlichen Volksweisen bis hin zu modernen Titeln wie „A little Jazz Mass“ von Bob Chilcott begeistern konnten, den Klängen von Gesang und Orgel. Den Abend ließen wir in geselliger Runde an der Tafel unserer lieben Gastgeber bei Pizza, Flammkuchen und Wein (alles übrigens superlecker!! Vielen Dank!) ausklingen.

 

5. Oktober 2014: Der Tag begann mit einem leckeren Frühstück am Tisch der Familie Phillips und einem anschließenden kleinen Ständchen zum Kirchkaffee im Nachbargebäude. Hier freuten sich die Zuhörer über die zwei Volkslieder „Das Wandern ist des Müllers Lust“ und „Wenn alle Brünnlein fließen“. Da uns die Zeit nicht drängte, unternahmen wir vor der Abreise noch einen kleinen Spaziergang zur Weser, schauten auf die Storchennester und ließen uns die herrlich warme Sonne ins Gesicht scheinen. Gegen Mittag luden wir die Autos wieder voll und machten uns auf den Weg zur Neustädter Hofkirche in Hannover. Dort angekommen vertrieben wir uns die Zeit bis zur Generalprobe in einem hübschen kleinen Café in der Hannoveraner Innenstadt. Passend zum Volkslied, welches wir am Morgen sangen, begegneten uns dort zwei Zimmerer auf Wanderschaft. Kurze Zeit später standen wir zur Generalprobe in der Neustädter Hofkirche und hörten die Bachkantate „Was willst du dich betrüben“ zum ersten mal mit den Solisten und dem Orchester. Voll Freude, gemeinsam mit ihnen etwas großes zu schaffen, sangen wir die Kantate in der Reihe „Bach um Fünf“, musikalische Gottesdienste 2014. Nach dem Konzert rollten die zwei Autos wieder Richtung Heimat. Ein erfolgreiches Konzertwochenende lag nunmehr hinter uns. 

 
    

24. August 2009: enchore leipzig verzaubert Rügen

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Auf nach Rügen, hieß am letzten Mittwochmorgen für die Mädels von enchore leipzig. Nach und nach trudelten wir alle ein, die meisten noch ziemlich verschlafen, aber trotzdem freudig gespannt auf die Reise nach Rügen. Pünktlich 9 Uhr ging es mit den zwei voll gepackten Autos los gen Norden.
Nach sechseinhalb Stunden Autofahrt waren wir dann endlich angekommen und wurden vom Hausherrn „Peter“ des diakonischen e-Werkes Sassnitz freudig begrüßt. Wir hatten zwei kleine gemütliche Zimmer, die wir rasch bezogen. Schon nach kurzer Zeit standen die meisten von uns im Badekleid auf dem Weg zum Strand, denn die Sonne schien unermüdlich.
Doch die Zeit rannte, wir hatten gleich an diesem Abend unserer erstes Konzert. Schon bei der Ankunft in Sassnitz sahen wir das riesige Plakat, auf dem unser Auftritt angekündigt wurde. Wir probten noch ein wenig, zogen uns um und bereiteten uns mental auf das Konzert vor.
20.00 Uhr war es dann so weit, die Kirche war gut gefüllt und wir sangen uns in die Herzen unserer Zuschauer. Schon der erste Abend war also ein voller Erfolg. Wir knüpften neue Kontake und wurden zu Auftritten an der Nordseeküste eingeladen.
Am nächsten Morgen ging es auf nach Binz, wo wir uns ein wenig Urlaub gönnten. Doch bevor wir uns voll und ganz dem schönen Wetter widmen konnten, stand noch etwas Arbeit vor uns – Proben für das abendliche Konzert in der Ev. Kirche Binz und Flyerverteilen auf der Strandpromenade, damit auch genügend Publikum kommt.
Ab 14.00 Uhr genossen wir dann die Sonne, den Strand, das Wasser und die Seeluft. Doch genau diese Mischung machte uns abends zu schaffen, da hieß es zusammenreißen und professionell auf der Bühne stehen ohne zu zeigen, dass man müde ist. Aber auch diese Hürde haben wir gemeistert.
Freitag stand uns ein kompletter freier Tag zur Verfügung, also fuhren wir zum Kap Arkona. Wir spazierten an der Steilküste entlang, gingen auf den Leuchtturm, besuchten eine kleine Ausstellung und genossen unsere ersten Fischbrötchen. Am Abend gingen wir nach einer kurzen Mußestunde im e-Werk in ein Fischrestaurant an der Strandpromenade in Sassnitz (auf das schlechte Wetter gehen wir an dieser Stelle nicht weiter ein ;) ).
Am Samstagmorgen schien die Sonne wieder wie am ersten und zweiten Tag und wir fuhren zu den Kreidefelsen und wanderten zur Viktoriaaussicht. Jeder einzelne genoss die freie Zeit in vollen Zügen, denn wir wussten, dass das nächste Konzert kurz bevor steht. In der Kunstscheune Vaschvitz sollte es um 19.30 Uhr losgehen. Also rein in die Autos und Abfahrt. Wir fuhren bis nach Witow, um dann mit der Autofähre überzusetzen. Ab 17.00 Uhr hieß es dann proben in der gemütlich umgebauten Scheune, damit das Konzert pünktlich beginnen kann.
Wie immer erklang als erstes Stück die „Macht der Musik“, mit dem wir einzogen und uns im Raum um die Zuschauer verteilten. Salve Regina schloss sich an und endete mit einem „Wow“ aus dem Publikum. Die Zuschauer waren grandios, es machte extrem viel Spaß, vor all den interessierten Menschen zu singen. Das Konzert wurde somit zum Höhepunkt der gesamten Konzertreise. Nach den eineinhalb Stunden Konzert gab es Wein und Laugengebäck für alle.
Und wie heißt es so schön, wenn's am schönsten ist, soll man aufhören. Auch wenn wir gerne noch viele Tage geblieben wären, hieß es am Sonntagmorgen Abfahrt nach Leipzig. Wir sangen dem Personal vom e-Werk noch „Hebe deine Augen auf“ und machten uns auf zur Zwischenstation in Stralsund, wo uns der letzte kleine Auftritt bevorstand. In der riesigen Nikolaikirche begleiteten wir den Gottesdienst und danach ging es zurück nach Leipzig, wo wir halb acht alle gesund und munter angekommen waren.

 Vielen Dank für die Unterstützung!

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